Gemeinde Glatten

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Gemeinderat 21.11.2017

  • Renovierung der Glattalhalle

Der Gemeinderat hat sich in der letzten Sitzung für die bereits 2015/2016 vorgesehene Sanierung der Glattalhalle ausgesprochen.

Die Halle stammt aus dem Jahr 1961 und ist somit in die Jahre gekommen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden grundlegende Sanierungen vorgenommen, so wurde die Beleuchtung erneuert, die veränderten Sicherheitsvorschriften umgesetzt, das Dach gedämmt und vieles mehr.

Jetzt geht es darum die noch vorhandenen Bäder aus der Ursprungszeit, die heute als Lagerraum genutzt werden, abzubrechen. Ebenso wird der Gerätelagerraum und der dahinterliegende Raum von der alten Mangel abgerissen und neu aufgebaut.

Die neuen Räume sollen u.a. als Lager- und Nebenräume der Halle Nutzung finden.

Die vorhandenen WC Anlagen soll grundlegend saniert werden. Ebenso soll das Foyer ansprechender gestaltet werden um zum einen den Empfangsbereich freundlicher zu machen, zum anderen aber auch die Nutzungsmöglichkeiten zu erhöhen, indem kleinere Veranstaltungen kultureller Art hier stattfinden können.

Als Zeitplan ist vorgesehen die notwendigen Abbrucharbeiten in den Sommerferien 2018 durchzuführen um die Belästigung des Schulbetriebes so gering als möglich zu halten. Nach den Ferien soll dann mit den Rohbauarbeiten begonnen werden.

Ob dieser Zeitplan realistisch ist hängt auch von der Auslastung der einzelnen Handwerker zusammen. Architekt und Verwaltung sind aber bemüht die Einschränkungen die insbesondere im Vereinsbetrieb zu erwarten sind, so gering als möglich zu halten. Die Terminplanung der Vereine wurde bereits auf die Sanierung der Halle abgestimmt.

Einen Plan der vorgesehenen Baumaßnahmen ist am Ende dieses Artikels angehängt.

  • Energetisches Quartierskonzept für Glatten

Bei dem zweiten Tagesordnungspunkt handelte es sich um ein zukunftsweisendes Thema für die Gemeinde Glatten.

Bereits in den vergangenen Jahren hat man gemeinsam mit der Fa. Endura Kommunal die Möglichkeiten einer Nahwärmeversorgung für die Ortsteile Böffingen und Neuneck untersucht. Beide Untersuchungen erbrachten zum damaligen Zeitpunkt negative Ergebnisse. In Neuneck wurde keine Wirtschaftlichkeit gesehen und in Böffingen ist die Frage an einer zu geringen Nachfrage gescheitert.

In Zusammenhang mit den Untersuchungen eines Seniorenprojektes in Glatten und der evtl. Erneuerung der Heizungsanlage in der Glattalhalle tauchte dieses Thema auch für den Ortsteil Glatten auf.

Bürgermeister Pfeifer weist daraufhin, dass es künftig aus kommunaler Sicht notwendig sein wird autarke Konzepte zu untersuchen um die Wärmeversorgung für die Bürger auf eine stabile und letztendlich wirtschaftliche Lösung aufzubauen.

Die Hausbesitzer älterer Gebäude in Glatten müssen sich in den nächsten Jahren überlegen, wie sie ihre Wärmeversorgung der neuen Rechtslage anpassen und ihre Gebäude energetisch sanieren können.

Mit dieser Frage möchte die Kommune die Hausbesitzer nicht allein stehen lassen sondern sich im Vorfeld Gedanken machen, wie man gemeinsam zu guten Lösungen gelangen kann.

Aus diesem Grund wurde die Fa. Endura gebeten in der heutigen Gemeinderatssitzung die Vorgehensweise von möglichen Untersuchungen vorzustellen.


Herr Pfeifer von der Fa. Endura weist zunächst auf das große Potential in Glatten hin. Vom Freibad über das Rathaus und den Platz des möglichen Seniorenheimes über den Ortskern mit diversen Gaststätten mir größerem Energiebedarf und Kleingewerbeeinheiten bis zur Fa. Schmalz liegen große Verbrauchskapazitäten die genutzt werden können. U.u. Können auch mit der Fa. Schmalz Möglichkeiten einer Nahwärmeversorgung aus dem Potential der Fa gewonnen werden. Zunächst ist das Konzept auf den Ortskern beschränkt. Möglich wäre auch eine Ausweitung auf den östlichen Teil der Gemeinde.

Der Gemeinderat war allerdings von den Möglichkeiten hier so angetan, dass er spontan beschlossen hat den gesamten Ortsteil Glatten mit Ausnahme des Neubaugebietes Schöferle in die Untersuchung mit einzubeziehen.

Die Untersuchungen sollen unter Mitarbeit der Bürger erfolgen. Im Rahmen von Fragebögen und Bürgerversammlungen sollen die Hauseigentümer in das Konzept einbezogen werden. Nur wenn genügend Interesse vorhanden ist, kann die Wirtschaftlichkeitsfrage geklärt werden. Auch wie letztendlich eine Betreiberstruktur aussehen kann ob über Betreibermodelle, Genossenschaften oder Energieversorger muss in solchen Untersuchungen ermittelt werden.

Zum zeitlichen Ablauf teilt Herr Pfeifer (Endura) mit, dass wenn seine Firma beauftragt wird im kommenden Jahr dann die Erhebungen durchgeführt werden mit Workshops und Bürgerversammlungen und man voraussichtlich im Dezember des nächsten Jahres das Ergebnis präsentieren kann.

Ein anwesender Bürger brachte auch das Thema Wärme aus dem Kanalnetz zur Diskussion was Herr Pfeifer (Endura) als interessanten Hinweis aufgenommen hat.

Nachdem der gesamte Ortsteil Glatten in die Untersuchung mit einbezogen werden soll ist das vorliegende Angebot zu überarbeiten und wird dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung vorgelegt.

 

Sobald die Aktion gestartet wird wird die Gemeinde sie intensiv hier im Mitteilungsblatt und auf der Homepage begleiten.

 

  • Bebauungsplan „Junge Äcker – 3. Änderung“.

Der Gemeinderat hat den Bebauungsplan „Junge Äcker – 3. Änderung“ beschlossen. Auf die Bekanntmachung in einem der nächsten Mitteilungsblätter wird verwiesen.

  • Baugesuche

Zu folgenden Baugesuchen hat der Gemeinderat sein Einvernehmen erteilt:

  1. Erweiterung der Produktion und Lagerfläche auf Flst. 232 und 232/2 Markung Glatten

  2. Neubau Produktionshalle und Verwaltungsgebäude Flst. 168/1

 

  • Wahltermin für die Bürgermeisterwahl 2018

Der Gemeinderat hat den Wahltermin für die anstehende Bürgermeisterwahl auf den 14. Oktober 2018 festgesetzt ein möglicher 2. Wahlgang fände dann am 28. Oktober 2018 statt.