Gemeinde Glatten

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Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates

Blutspendeehrung

Acht Bürgerinnen und Bürger Glattens, welche im Zeitraum 01.06.2017 bis 31.05.2018 Blutspenden geleistet haben, wurden von Frau Marion Schmid vom Deutschen Roten Kreuz und Herrn Bürgermeister Pfeifer mit der Blutspenderehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet und geehrt. Unter den Geehrten befanden sich  5 Personen mit 10,  1 Person mit 25 und 2 Personen mit 75 unentgeltlichen Spenden. Es ist sehr erfreulich, dass sich diese Personen durch ihre Spenden für die Mitmenschen eingesetzt haben. Diese Tatsache ist umso erfreulicher, da in Deutschland lediglich circa 3,5 % der Bevölkerung Blut spendet.
Es ist zu erkennen, dass die Blutspendebereitschaft tendenziell zurückgeht, allerdings bei gleichzeitig steigendem Bedarf.  Gründe hierfür sind unter anderem der demographische Wandel. Daher ist jede Blutspende wichtig und jede Person, die spendet, zu honorieren.    
 

 

Waldhaushalt 2019

 
Kreisforstamtsleiter Herr Simon Stahl und Revierleiter Adrian Grundler stellten dem Gemeinderat den Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2019 vor. Vorab wurde über das abgelaufende Forstwirtschaftsjahr 2018 referiert. Hier musste aufgrund von Sturmschäden im Frühjahr 2018, einem nassen Winter, starker Dürre im Sommer des Jahres und starkem Käferbefall vermehrt von Planungen abgewichen werden.  So stellt der Gesamteinschlag von 2576 Festmetern lediglich 77 % der geplanten Einschlagsmenge dar. Dennoch sei man im Bereich Käferholz und Sturmholz noch „mit einem blauen Auge davongekommen“. Aber auch die sonstigen Betriebsarbeiten mussten den Begebenheiten angepasst werden. So mussten Kulturarbeiten/Kulturanpflanzungen, welche für Oktober 2018 geplant wurden, aufgrund der starken Trockenheit verschoben werden. Die gute Nachricht ist, dass durch verschobene Kulturarbeiten und gute Bewirtschaftung ein voraussichtlicher Überschuss von 35.000 € im Jahr 2018 erzielt wird. Dies stellt eine geringe Abweichung vom geplanten Überschuss in Höhe von 40.900 € dar.
Die beschriebenen Naturereignisse des Jahres 2018, welche sich durch den klimatischen Wandel erklären lassen, nehmen auch Einfluss auf die Planungen für das Jahr 2019. Hier wird das Bestreben sein, kostendeckend zu arbeiten und ein eher „strukturiertes Krisenmanagement“ zu betreiben. Zu den oben genannten ökologischen Aspekten kommt hinzu, dass derzeit in der Holzwirtschaft eine schlechte Marktlage vorherrscht. Daher ist das Ziel, bei akzeptablen Holzpreisen darüber hinaus mit normalem Frischholzeinschlag entsprechenden Gewinn zu erwirtschaften. Die Summe des Holzeinschlags für 2019 wird mit 4.730 Festmetern angepeilt. Parallel hierzu sollen den Umständen entsprechend Kulturmaßnahmen und Waldschutz bzw. Bestandspflege betrieben werden. In dieser Idealplanung soll ein geplanter Überschuss von 88.000 € anvisiert werden. Nach Diskussion im Gemeinderat stimmt dieser dem Betriebsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2019 zu. Die Verwaltung wird ermächtigt, die Einschlagsmenge in Absprache mit der unabhängigen Holzverkaufsstelle und dem Kreisforstamt den aktuellen Marktentwicklungen anzupassen. Der Gemeinderat ist über Anpassungen zu informieren.    

 

Diskussion über eine mögliche Anpassung Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit


Der Gemeinderat hat zuletzt im Jahr 2011 die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit neuen Rechtsvorschriften angepasst. Zwischenzeitlich wurde des Öfteren nachgefragt, ob die Entschädigungssätze, auch im Vergleich mit den anderen Gemeinden im Landkreis, insbesondere für die Ausübung des Amtes im Gemeinderat und/oder Ortschaftsrat noch angemessen sind. Die Verwaltung hat eine entsprechende Umfrage und Kalkulation durchgeführt, die dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben wurde. In der Sitzung sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür aus, eine Erhöhung nicht als sinnvoll zu erachten. Im Gemeindevergleich seien die Entschädigungssätze durchaus im Durchschnitt. Außerdem wurde vermehrt geäußert, dass das Ehrenamt des Gemeinde- oder Ortschaftsrats nicht des Geldes wegen ausgeübt wird und eine Erhöhung nicht zwangsläufig mehr Leute dazu animieren würde, sich zukünftig für dieses Amt zur Wahl aufstellen zu lassen.
Der Gemeinderat belässt die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit in seiner letzten Fassung aus dem Jahr 2011, er nimmt die Sitzungsunterlagen mit Vergleichsdarstellungen und Kalkulation zu den Entschädigungssätzen der Gemeinden im Landkreis zur Kenntnis und behält sich vor, zu gegebener Zeit erneut hierüber zu beraten.